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Hier finden Sie eine Auswahl der derzeit wichtigsten Förderprogramme
KfW - Umweltprogramm

Das KfW-Umweltprogramm dient der langfristigen Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen.
Der Zinssatz kann für die gesamte Kreditlaufzeit festgeschrieben werden und bietet so eine sichere
Kalkulationsgrundlage für den Kreditnehmer.
Mitfinanziert wird unter anderem der Einsatz regenerativer Energiequellen also auch die Installation von
Photovoltaikanlagen. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Freiberuflich Tätige, Betreiber- und
Kooperationsmodelle sowie Unternehmen an denen die öffentliche Hand beteiligt ist können Anträge stellen.

In der Regel können bis zu 75 % der Investitionskosten finanziert werden.
Die Kreditlaufzeit beträgt i. d. R. bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren.
Auf Wunsch ist die Einräumung eines endfälligen Darlehens mit einer maximalen Laufzeit von 12 Jahren
möglich.

Für Investitionsvorhaben, deren technische und ökonomische Lebensdauer mehr als 10 Jahre beträgt, kann
eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren beantragt werden.
Auf Wunsch ist in diesem Fall auch die Gewährung eines endfälligen Darlehens möglich.
Nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre erfolgt die Tilgung in gleich hohen halbjährlichen Raten.
Während der Tilgungsfreijahre sind lediglich die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeträge zu leisten.

Der aktuelle Zinssatz beträgt hier 3,8 %(Stand Juni 2005).

Bei endfälligen Darlehen erfolgt die Rückzahlung in einer Summe am Ende der Laufzeit.

Eine vorzeitige ganze oder teilweise außerplanmäßige Tilgung des ausstehenden Kreditbetrages ist während
der ersten Zinsbindungsphase möglich.


Energiesparberatung "Vor Ort Beratung“
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) unterstützt Haus- und Wohnungseigentümer die
bereit sind, für Energieeinsparung und Umweltschutz Geld zu investieren.
Besonders bei der Wärmedämmung, dem Austausch von Heizungsanlagen und bei Anlagen zur Nutzung
Erneuerbarer Energien gibt es Experten - Hilfe durch eine fachmännische Vor-Ort-Beratung.

In Frage kommen Gebäude, die sich im Gebiet der BRD befinden, die Baugenehmigung muss vor 1984
(alte Bundesländer) bzw. 1989 (neue Bundesländer) erteilt worden sein und mehr als die Hälfte der
Gebäudefläche muss zu Wohnzwecken genutzt werden.

Die Beratungskosten werden bezuschusst, die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Gebäudetyp und der
Anzahl der Wohneinheiten.
Zwischen Beratungsempfänger und Berater ist ein Beratungsvertrag zu schließen.
Der Berater reicht den Antrag auf einen Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung vor der Erarbeitung und
Erstellung des Beratungsberichts ein.

Anträge können noch bis 31.12.2006 eingereicht werden.

Förderstelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)


Anreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien

Für Zuschussanträge, die ab dem 01. Juli im BAFA eingehen, werden die Zuschüsse für Kombi-Anlagen von 110 € auf 135 € je angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche angehoben.

Im Gegenzug wird die Förderung für reine Anlagen zur Brauchwassererwärmung geringfügig von gegenwärtig
110 € auf 105 € je Quadratmeter reduziert. Voraussetzung für die erhöhte Förderung als Kombi-Anlage ist
eine Mindestkollektorfläche von 10 m² bei Flachkollektoren und 8 m² bei Vakuumröhrenkollektoren sowie ein
Pufferspeicher für die Heizung von 50 Liter je m² bei Flach- und 60 Liter je m² bei Röhrenkollektoren.

Bei Nichteinhaltung dieser Mindestwerte beträgt der Zuschuss 105 €, es sei denn es wird bei Antragstellung
mit einer vorhabensbezogenen Wärmebedarfsrechnung und einer Berechnung des Ertrags der geplanten
Solaranlage (Simulation) nachgewiesen, dass der solare Deckungsanteil am Jahresheizwärmebedarf des
Gebäudes mindestens 20% beträgt.
Übersteigt die geplante Kollektorfläche 35 m² ist mit dem Zuschussantrag immer ein detailliertes,
vorhabenbezogenes Anlagenschema einzureichen. Bei Erweiterungsvorhaben und Großanlagen über 200 m²
beträgt der Zuschuss für alle Antragsteller und Verwendungszwecke 60 € je angefangenem m² zusätzlich
installierter Bruttokollektorfläche.
Bei Erweiterungen unabhängig von der Größe der bereits bestehenden Anlage sowie bei Großanlagen für jeden
über 200 m² hinausgehenden m² installierter Bruttokollektorfläche.
Solarkollektoranlagen für Schwimmbäder (auch bei Teilnutzung) werden generell mit 80 % der genannten
Fördersätze bezuschusst.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Kommunen, Zweckverbände, sonstige Körperschaften des öffentlichen
Rechts sowie eingetragene Vereine, die entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes sind, auf
dem die Anlage errichtet werden soll.
Die Höhe der Fördermittel für öffentliche Antragsteller und Vereine sind auf 6,5 % der jährlich zur Verfügung
stehenden Verpflichtungsermächtigungen begrenzt.

Freiberuflich Tätige sowie kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen nach der Definition der Europäischen
Gemeinschaften (EG 1996 Nr. C 213/4ff) sind erst nach erfolgter beihilferechtlicher Genehmigung der
Förderrichtlinien durch die Europäische Kommission und Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union
antragsberechtigt.
Die Genehmigung und Veröffentlichung ist im Moment noch nicht erfolgt.

Generell nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, bei denen es sich nicht um kleine und mittlere
Unternehmen nach der Definition der Europäischen Gemeinschaften handelt.

Besondere Hinweise:

Eine Antragstellung ist nur mit dem vorgeschriebenen Antragsvordruck zulässig und erfordert die
Originalunterschrift des Antragstellers. Die Anlagen sind auf dem Gebiet der BRD künftig mindestens 7 Jahre zu
betreiben.


ERP Umwelt- und Energiesparprogramm

Das ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm unterstützt alle Investitionen zum Schutz der Umweltbereiche Boden, Wasser und Luft, sowie Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien.
Gefördert werden private gewerbliche Unternehmen, gewerbliche Unternehmen, die Ent- und Versorgungsaufgaben für öffentliche Träger erfüllen, sowie freiberuflich Tätige. Gefördert wird mit  lang-
fristigen, besonders zinsgünstigen Darlehen, die man über durchleitende Banken oder Sparkassen erhalten kann.

Finanziert werden 50 %, für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 75%, der Investitionskosten. Die maximale Fördersumme beträgt in den neuen Bundesländern und Berlin 1 Million Euro, in den alten Bundesländern 500.000 €.
Die Kreditlaufzeit beträgt in den neuen Bundesländern und Berlin bis zu 15 Jahre (bei Bauvorhaben bis 20 Jahre), davon bis zu 5 Jahre tilgungsfrei. In den alten Bundesländern beträgt die Kreditlaufzeit bis zu 10 Jahre (bei Bauvorhaben bis 15 Jahre), davon bis zu 2 Jahre tilgungsfrei. Die Zinssätze liegen am unteren Rand des Kapitalmarktniveaus und werden für die ersten 10 Jahre der Laufzeit festgeschrieben. Danach gilt der dann maßgebliche ERP-Zinssatz für Neuzusagen.

Die KfW legt die Zinssätze vierteljährlich fest. Die Zinssätze liegen ebenfalls am unteren Rand des Kapitalmarkniveaus und werden für die ersten 10 Jahre der Laufzeit festgeschrieben. Danach gilt der dann maßgebliche kundenindividuelle ERP-Zinssatz für Neuzusagen. Die Darlehen werden nach Ablauf der 2-5 tilgungsfreien Anlaufjahre in gleich hohen Halbjahresraten getilgt. Eine vorzeitige außerplanmäßige Tilgung ist während  der 10-15 jährigen Laufzeit gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Kredite aus dem ERP-Umweltprogramm lassen sich mit anderen Förderkrediten kombinieren. Wird dieser Kredit mit anderen öffentlichen Mitteln kombiniert, z. B. mit Investitionszuschüssen oder Landesdarlehen, liegt die Obergrenze für den Finanzierungsanteil öffentlicher Mittel bei 75 % der Investitionskosten.


CO2 - Gebäudesanierungsprogramm der KfW

Gefördert wird eine umfangreiche Sanierung von Wohnraum, mit dem Ziel der deutlichen Reduzierung des CO2 - Ausstosses. Diese Fördermassnahme betrifft Wohnraum, dessen Fertigstellungsdatum vor 1979 lag.

In aller Regel müssen 40 kg pro m2 Gebäudenutzfläche und Jahr eingespart werden. Der Austausch von veralteter Heiztechnik wird ebenfalls unterstützt. Der Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100%.

In den Maßnahmenpaketen 0 bis 4 beträgt die Fördersumme 250,00 €/m2, bezogen auf die Wohnfläche vor Beginn der Sanierung. Bei einer CO2-Einsparung bis zu 35 kg/m2 gibt es eine Förderung von 200,00 €/m2 und bei einer Verminderung von 30 kg/m2 gibt es noch 150,00 €/m2. Im Maßnahmenpaket 5 können noch einmal bis zu 80,00 €/m2 Wohnfläche bewilligt werden.

Die Laufzeit beträgt bis zu  30 Jahren mit 3-5 tilgungsfreien Anlaufjahren. Für die ersten 10 Jahre der Laufzeit gilt ein Festzinssatz, danach unterbreitet die KfW der durchleitenden Bank ein neues Angebot. Der aktuelle Zinssatz liegt für die Maßnahmenpakete 0 bis 5 bei 1,61-1,91%. Für das Maßnahmenpaket 6 beträgt der Zinssatz zwischen 2,63 und 2,93 %. (Stand Juni 2005)

Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährlichen Raten. Während der tilgungsfreien Anlaufjahre werden vierteljährlich Zinsen auf den abgerufenen Kreditbetrag berechnet.

Die Rückzahlung ist auch in Teilbeträgen zu den Fälligkeitsterminen der Annuitäten kostenfrei möglich. Dieses Programm ist kombinierbar mit anderen Fördermitteln, z. B. mit Krediten und Zuschüssen, soweit die Gesamtsumme der Fördermittel die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.


Förderprogramm "ökologisches Bauen"

Finanziert wird hier die Herstellung und der Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern ("40" und "60") sowie von Passivhäusern.

Kennzahlen eines "KfW-Energiesparhauses 40":
  • Der Jahres-Primärenergiebedarf nach der EnEV beträgt nicht mehr als 40 kWh pro mGebäudenutzungsfläche AN
  • Der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (HT) unterschreitet den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mindestens 45 %.

Kennzahlen eines "KfW-Energiesparhauses 60":

  • Der Jahres-Primärenergiebedarf nach der EnEV beträgt nicht mehr als 60 kWh  pro m2 Gebäudenutzungsfläche
  • Der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionsgrad (HT) unterschreitet den in der ENEV angegebenen Höchstwert um mindestens 30 %.

Kennzahlen eines Passivhauses:

  • Der Jahres-Primärenergiebedarf nach der EnEV beträgt ebenfalls nicht mehr als 40 kWh je m2 Gebäudenutzungsfläche AN
  • Der Jahres-Heizwärmebedarf beträgt nicht mehr als 15 kWh je m2 Wohnfläche.
  • Der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (HT) unterschreitet den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mindestens 30 %.

Die Finanzierung beläuft sich für Passivhäuser und Energiesparhäuser "40" auf 50.000 € je Wohneinheit.
Für Energiesparhäuser "60" erhält man 30.000 € je Wohneinheit.
Der Kauf von Heiztechnik wird mit 10.000 € je Wohneinheit unterstützt.

Die Laufzeit des Darlehens beträgt 10 - 30 Jahre mit 2 - 5 tilgungsfreien Anlaufjahren. Der Zins wird bei Auftragseingang für 10 Jahre festgeschrieben. Während der tilgungsfreien Anlaufjahre werden lediglich die Zinsen vierteljährlich auf den abgerufenen Kreditbetrag berechnet.

Der aktuelle Zinssatz beläuft sich für Energiesparhaus "40" und Passivhaus zwischen 2,94 und 3,38 % effektivem Jahreszins und für Energiesparhaus "60" und Heizung zwischen 3,47 und 4,01 % effektivem Jahreszins. (Stand April 2005). Nach Ablauf der tilfgungsfreien Anlaufjahre erfolgt die Tilgung in vierteljährlichen Raten.

Außerplanmäßige Tilgung ist jederzeit auch in Teilbeträgen kostenfrei möglich. Grundsätzlich ist dieses Programm mit anderen Fördermitteln kombinierbar, soweit die Summe aus Krediten, Zuschüssen uns sosntigen Zuwendungen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.


Modernisierung von Wohnraum

Finanziert werden Modernisierungsmaßnahmen in bestehenden Wohngebäuden. Für Standard - Maßnahmen wird eine Basisförderung angeboten. Investitionen in den Klimaschutz, so genannte Öko-Plus-Maßnahmen, werden mit einem besonders günstigen Zinssatz finanziert.

Standard - Maßnahmen sind unter anderem eine Erneuerung der Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien, die die technischen Anforderungen einer ÖKO-PLUS-Maßnahme nicht erfüllen sowie der Bau von Grünanlagen in Wohngegenden.

Eine ÖKO-PLUS-Maßnahme erfordert die Erfüllung der Energiesparverordnung (EnEV). Hier enthalten ist die Erneuerung der Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-Fernwärme einschließlich der unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen.

Der Finanzierungsanteil liegt bei 100% mit bis zu maximal 100.000,00 € je Wohneinheit. Für den Rückbau sind 125 €/m2  rückgebauter Wohnfläche vorgesehen.

Die Laufzeit des Kredits beträgt höchstens 30 Jahre bei 1 - 5 tilgungsfreien Anlaufjahren. Es besteht für die ersten 5 oder 10 Jahre der Laufzeit ein Festzinssatz, danach unterbreitet die  KfW der durchleitenden Bank ein neues Angebot.
Der Zinssatz richtet sich nach dem Kreditanteil für ÖKO-PLUS-Maßnahmen am Kredit aus diesem Programm.
Je höher dieser Anteil, desto günstiger der Zinssatz.

Aktuell liegt der Zinssatz für eine 100%-ige ÖKO-PLUS-Maßnahme bei 2,83 - 3,54% effektivem Jahreszins. (Stand Juni 2005).

Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährigen Annuitäten. Während der tilgungsfreien Anlaufjahre werden vierteljährlich Zinsen auf den abgerufenen Kreditbetrag berechnet.

Rückzahlungen, auch in Teilbeträgen, während der ersten Zinsbindungsfrist sind kostenfrei möglich.

Das Programm ist kombinierbar mit anderen Fördermitteln, soweit die Gesamtsumme die Summe der Aufwendungen nicht überschreitet.


solartechnik-solaranlagen.de übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der hier veröffentlichten Daten, insbesondere nicht für Zeiträume, Höhe der Förderungen sowie Kredit- und Zinsbedingungen der beteiligten Banken und Behörden. Dafür sind einzig und allein die Banken und die an der Förderung beteiligten Ämter, Behörden und Kommunen verantwortlich.
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